Cassandra und Francesca

Der Menschen Hass und Liebe ist immer wandelbar, wird morgen dich betrügen, der gestern Freund dir war, drum weine keine Träne um dieses falsche Glück und blicke mutig aufwärts und nimmermehr  zurück. Doch wenn durch DEIN Verschulden ein Herz sich von dir kehrt, ist das der Träne wert. (Marleen – Freundin eurer Mama – schrieb mir diesen Vers in ein weinrotes Samtleder-Poesiealbum) „Zink“

Ich gehe ein Stück mit dir – nicht vor dir, nicht hinter dir, sondern neben dir.
Immer.

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Maerz2025/2026

Traurigkeit im Dualseelenprozess ist schwer zu greifen. Sie gleicht nicht der Traurigkeit nach einem Verlust, nicht der bei Schmerz oder Abschied. Sie macht nicht hoffnungslos – aber sie macht müde. Sie legt sich über alles wie ein Schleier, durch den immer wieder Hoffnung hindurchscheint, unangekündigt, leise, fast irritierend. Es ist eine Traurigkeit, die nicht in die Tiefe stürzt, aber auch nicht loslässt. Eine, die matt macht, ohne depressiv zu sein. Vielleicht gerade deshalb so schwer zu erklären. Immer wieder taucht sie auf, wenn Ideen ins Leere laufen. Wenn sich Wege wiederholen. Wenn sich das Gefühl einstellt, trotz aller Bewegung am selben Punkt zu stehen. Nicht wie ein Kreis, eher wie ein Reset – ein Zurücksetzen, ohne dass klar ist, warum.

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