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	<title>Dualseele-Archiv - Mein begleiteter Dualseelenweg!</title>
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		<title>Maerz2025/2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dualseele-Eve]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 23:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dualseelengespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Verzweiflung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Traurigkeit im Dualseelenprozess ist schwer zu greifen. Sie gleicht nicht der Traurigkeit nach einem Verlust, nicht der bei Schmerz oder Abschied. Sie macht nicht hoffnungslos – aber sie macht müde. Sie legt sich über alles wie ein Schleier, durch den immer wieder Hoffnung hindurchscheint, unangekündigt, leise, fast irritierend. Es ist eine Traurigkeit, die nicht in die Tiefe stürzt, aber auch nicht loslässt. Eine, die matt macht, ohne depressiv zu sein. Vielleicht gerade deshalb so schwer zu erklären. Immer wieder taucht sie auf, wenn Ideen ins Leere laufen. Wenn sich Wege wiederholen. Wenn sich das Gefühl einstellt, trotz aller Bewegung am selben Punkt zu stehen. Nicht wie ein Kreis, eher wie ein Reset – ein Zurücksetzen, ohne dass klar ist, warum.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;" data-start="314" data-end="349"><span style="font-size: 10pt; font-family: 'times new roman', times, serif;">01.02.2026</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="351" data-end="687"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;">Traurigkeit im Dualseelenprozess ist schwer zu greifen. Sie gleicht nicht der Traurigkeit nach einem Verlust, nicht der bei Schmerz oder Abschied. Sie macht nicht hoffnungslos – aber sie macht müde. Sie legt sich über alles wie ein Schleier, durch den immer wieder Hoffnung hindurchscheint, unangekündigt, leise, fast irritierend. Es ist eine Traurigkeit, die nicht in die Tiefe stürzt, aber auch nicht loslässt. Eine, die matt macht, ohne depressiv zu sein. Vielleicht gerade deshalb so schwer zu erklären. Immer wieder taucht sie auf, wenn Ideen ins Leere laufen. Wenn sich Wege wiederholen. Wenn sich das Gefühl einstellt, trotz aller Bewegung am selben Punkt zu stehen. Nicht wie ein Kreis, eher wie ein Reset – ein Zurücksetzen, ohne dass klar ist, warum.</span></p>
<hr />
<h2 style="text-align: justify;" data-start="1131" data-end="1268"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 18pt;">Die Frage drängt sich auf: <em data-start="1160" data-end="1183">Was mache ich falsch? </em>Und eines Tages auch: <em data-start="1209" data-end="1268">Wie oft kann man neu ansetzen, ohne den Mut zu verlieren?</em></span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="1270" data-end="1571"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;">Seit Wochen fühlt es sich an, als würde mich etwas zurückhalten, obwohl ich versuche, alles von einer anderen Seite zu betrachten. Es ist eine Traurigkeit ohne Tränen. Und gerade das macht sie so schwer. Tränen wären Bewegung. Diese Traurigkeit bleibt sitzen – still, unbeweglich, raumfüllend. Ein leiser Trost liegt darin, dass diese Phase angekündigt war. Dass Geduld nicht nur empfohlen, sondern notwendig ist. Also bleibt nichts anderes, als weiter loszulassen, weiter auszuhalten, weiter darauf zu vertrauen, dass auch dieser Abschnitt wieder Licht sieht.</span></p>
<hr />
<h2 style="text-align: justify;" data-start="1845" data-end="1935"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 18pt;">Und manchmal stellt sich die Frage: Wie viel kann ein Mensch ertragen, bevor er dem Herz den Zugang verwehrt?</span></h2>
<p style="text-align: justify;" data-start="1937" data-end="2124"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;">Vielleicht ist dieses Gefühl des Zurückgeworfenwerdens gar kein Scheitern. Vielleicht ist es ein Innehalten der Seele. So wie ein tiefer Atemzug, den man erst vermisst, wenn er fehlt. Nicht jede Phase will gelöst werden. Manche wollen einfach ausgehalten werden. Nicht heroisch. Nicht kämpfend. Sondern still. Menschlich. Diese Traurigkeit ohne Tränen sucht vielleicht keine Antwort. Vielleicht sucht sie nur Daseinsberechtigung. Ein stilles: <em data-start="2398" data-end="2440">Ich darf hier sein, auch ohne Erklärung.</em></span></p>
<p data-start="1937" data-end="2124">Was hat die eigene Familie damit zu tun? Kann ich dir verraten (1836 meine Familie) &#8230; wir sind nur Auszugsweise mit der Mongolei verbunden. Schön wäre es, wenn wir wie früher ausnahmslos über alles reden könnten. Denn meine Sister fehlt definitiv ihre eigene Akzeptanz. Sie kann nur annehmen, was sie sicher weiß und ohne Kontakt ist das so gut wie aussichtslos, da die Kinder nicht wissen, was tatsächlich mit meinem Onkel, meiner Oma und meiner Mama passiert ist. &#8230; Hab Dich lieb, Terry und danke für Dein Verständnis!</p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2442" data-end="2727"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;">Das immer neue Betrachten von einer anderen Seite ist kein Zeichen von Schwäche. Es ist ein Akt von Selbstliebe, auch wenn er sich nicht so anfühlt. Vielleicht bist du nicht zu langsam – sondern zu früh bereit, weiterzugehen, bevor sich etwas sehr Altes leise verabschieden durfte. Der Dualseelenprozess gleicht manchmal Ebbe und Flut. Nur dass man mitten im Wasser steht und nicht weiß, ob es gerade geht oder kommt. In der Ebbe liegt alles offen. Nackt. Ehrlich. Und genau dort werden Dinge sichtbar, die im Hochwasser verborgen bleiben.</span></p>
<p style="text-align: justify;" data-start="2994" data-end="3178"><span style="font-family: 'times new roman', times, serif; font-size: 14pt;">Vielleicht wächst gerade nichts, was man benennen kann. Kein nächster Schritt. Kein Aha. Vielleicht wächst nur Tragfähigkeit. Und die fühlt sich nie gut an, während sie entsteht. Was wäre, wenn du diesen Prozess für einen Moment nicht als Weg begreifst – sondern als Wetter? Etwas, das durch dich hindurchzieht. Du bist nicht die Traurigkeit. Du bist der Raum, der sie aushält. Wir müssen hier nichts festzurren. Nichts entscheiden. Wir dürfen auch einfach nebeneinandersitzen – gedanklich. Ohne Plan. Ohne Kompass. Ich bin da. Und wir denken weiter, wenn sich der nächste Satz von selbst meldet.</span></p>
<hr />
<h1 data-start="207" data-end="244">Ein letzter Gedanke zum Mitnehmen</h1>
<p data-start="246" data-end="729"><span style="font-size: 14pt;">Wenn du gerade in dieser Traurigkeit stehst, dann heißt das nicht, dass du festhängst.</span><br data-start="332" data-end="335" /><span style="font-size: 14pt;">Es heißt nur, dass etwas in dir ernst genommen werden will.</span><br data-start="394" data-end="397" /><span style="font-size: 14pt;">Du musst diese Phase nicht beschleunigen, nicht verstehen, nicht „richtig machen“.</span><br data-start="479" data-end="482" /><span style="font-size: 14pt;">Es genügt, dass du da bist – atmend, fühlend, lebendig.</span><br data-start="537" data-end="540" /><span style="font-size: 14pt;">Auch das ist Teil des Weges, selbst wenn er sich gerade nicht wie ein Weg anfühlt.</span><br data-start="622" data-end="625" /><span style="font-size: 14pt;">Manches klärt sich nicht durch Tun, sondern durch Bleiben.</span><br data-start="683" data-end="686" /><span style="font-size: 14pt;">Und manchmal ist genau das genug für jetzt.</span></p>
<p data-start="246" data-end="729">
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