Mein begleiteter Dualseelenweg!

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Kategorie Erlebnisse

22/07/ 2026
Traurigkeit und …

Der Dualseelenweg bedeutet deshalb nicht, ständig glücklich zu sein. Vielmehr lernen wir, mit allen Gefühlen bewusst umzugehen. Freude und Sehnsucht, Hoffnung und Zweifel dürfen nebeneinander existieren. Sie gehören zum Menschsein genauso wie zur eigenen Entwicklung. Oft sind es gerade die kleinen Dinge, die uns wieder Boden unter den Füßen geben. Eine aufgeräumte Küche. Ein erledigtes Telefonat. Ein Spaziergang. Ein Mensch, der nach Hause kommt. Ein Termin, der Zuversicht schenkt. Von außen wirken diese Momente unscheinbar. Für die Seele können sie jedoch zu kleinen Leuchttürmen werden. Sie erinnern uns daran, dass das Leben weitergeht – Schritt für Schritt. Auch Vertrauen wächst auf diese Weise. Nicht durch spektakuläre Ereignisse, sondern durch viele kleine Erfahrungen, die zeigen: Ich schaffe diesen Tag. Morgen schaffe ich den nächsten. Und irgendwann blicke ich zurück und erkenne, dass ich viel stärker geworden bin, als ich es damals für möglich gehalten hätte.

Vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft des Dualseelenwegs. Nicht die Suche nach einem anderen Menschen steht im Mittelpunkt, sondern die Begegnung mit sich selbst. Wer lernt, sich in schweren Stunden liebevoll zu begegnen, entdeckt nach und nach eine Kraft, die unabhängig von äußeren Umständen bestehen bleibt. Traurigkeit ist deshalb kein Zeichen des Scheiterns. Sie erinnert uns daran, dass unser Herz fühlen kann. Sie zeigt, dass Erinnerungen einen Platz in unserem Leben haben dürfen, ohne unsere Zukunft zu bestimmen. Mit jedem Tag, an dem wir trotz aller Gefühle unseren Weg weitergehen, wächst etwas Neues in uns: Gelassenheit, Vertrauen und die Gewissheit, dass jede Nacht irgendwann einem neuen Morgen weicht. Der Dualseelenweg endet nicht mit der Sehnsucht. Er beginnt dort, wo wir erkennen, dass der wichtigste Mensch, den wir auf diesem Weg begleiten dürfen, wir selbst sind.

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22/07/ 2026
DIE SUCHE – DK 1992

Mir wurde damals bewusst, dass Sicherheit nicht nur aus Uniformen, Fahrzeugen oder Sirenen besteht. Sie entsteht vor allem durch Menschen, die in schwierigen Situationen ruhig bleiben, Verantwortung übernehmen und klare Abläufe schaffen. Gerade für unsere dänischen Gäste hatte dieser Tag eine besondere Bedeutung. Die Erinnerungen an die Geschichte des Zweiten Weltkriegs und die deutsche Besatzungszeit wirken in Dänemark bis heute nach. Umso wichtiger war die Erfahrung, dass heutige Sicherheitsstrukturen Vertrauen schaffen können. Aus einer zunächst unbekannten Gefahr wurde am Ende eine Erfahrung, die Mut machte. Die 110 stand nicht mehr für Alarm oder Unsicherheit, sondern für Verlässlichkeit und Schutz. Was als spannender Ausflug begonnen hatte, endete mit einem Gefühl der Erleichterung. Sicherheit ging vor – und genau dieses Gefühl ist mir von dieser Klassenfahrt bis heute in Erinnerung geblieben.

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28/04/ 2026
Kirmes Antwort

Gefühle, die ich jetzt nicht in Worte fassen will, bleiben trotzdem da. Sie sitzen neben mir wie alte Bekannte. Der Schutzengelchor bleibt, was er ist. Und ich werde mich den Engelenergien nicht widersetzen.

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