Ahrtal und Rhein
Wenn tatsächlich Hochwasser droht, stehen Menschen und Tiere an erster Stelle. Gefährdete Ufer, überflutete Straßen, Unterführungen, Keller und Tiefgaragen sollten nicht betreten werden. Gegenstände lassen sich ersetzen – Leben nicht. Frühzeitiges Handeln schafft außerdem mehr Möglichkeiten als eine Reaktion in letzter Minute. Nach einer Flut endet die Aufgabe nicht mit dem Rückgang des Wassers. Dann beginnt Regeneration: aufräumen, Gebäude prüfen, Infrastruktur wiederherstellen, Naturflächen stabilisieren und Menschen unterstützen. Auch Erinnerungen und seelische Verletzungen brauchen Zeit. Gerade das Ahrtal zeigt, dass eine Hochwasserkatastrophe nicht in dem Moment vorbei ist, in dem der Pegel sinkt.
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